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Salva: Music From Salvatore (Review)
| Artist: | Salva |
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| Album: | Music From Salvatore |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Progressive- und Hard-Rock, Metal, AOR |
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| Label: | White Knight/Just For Kicks | |
| Spieldauer: | 58:29 | |
| Erschienen: | 12.06.2026 | |
| Website: | [Link] |
Progressive und zugleich mordsmäßige Liebesgrüße aus Schweden sind immer etwas Besonderes. Denn Skandinavien steht aus progressiver Sicht immer für ein wechselhaftes Gemisch verschiedener musikalischer Stile, die eine gewisse Aura der (unterkühlten) Natürlichkeit in sich tragen und dabei vereinend Härte und Zerbrechlichkeit miteinander verbinden. Oft erscheint die Musik filmisch und spannend. All das findet man auch in dem neusten Album der schwedischen Prog-Rocker SALVA, die auf „Music From SALVAtore“ - ihrem bereits achten Studio-Album – ein spannendes Konzept über einen Serienmörder entwickeln und Symphonisches mit Akustischem, Härte mit Bedrohlichem sowie Metallisches mit Zerbrechlichem dramaturgisch verknüpfen. Spannung pur – musikalisch wie thematisch!
Auf „Music From SALVAtore“ halten sich SALVA fest an ihre schaurige, melodramatische Dramaturgie, die sich um das Leben besagten Serienmörders dreht – bei der sie je nach der dargestellten Situation mal auf krachende Härte oder symphonisch Bedrohliches oder gar friedfertig Harmonisches bis hin zu zerbrechlichen Electronic-Momenten setzen, die wie Bindeglieder innerhalb der Geschichte wirken.
„Closer“ eröffnet das Album mit viel Neoklassik, die sich im Wechselspiel mit anderen Stilistiken über elf Minuten lang entfaltet.
THRESHOLD kommen einem in den Sinn, wenn der Heavy Prog auf melodischen Metal trifft, ein paar Folk- und noch grandiosere Orgel-Elemente auftauchen, während die folgenden „Opening Credits“ auch Ambient-Electronica und Keyboards intensiv einflechten, damit „On A Rainy Night“ auf die Vereinigung von Akustik und E-Gitarren-Härte setzt. Dann taucht im Schatten Gott auf. Mit Vocoder-Gesang kündigt er sich an, Flöten umflirren ihn, viel nostalgielastige Orgel und harmonische Satzgesänge.
Ein Serienmörder, der schaurige wie abwechslungsreiche Strategien verfolgt, um seine Opfer nicht nur zu suchen, sondern auch endgültig zu zerstören, die zwar um ihr Leben rennen dürfen („Run For Your Life“), aber letzten Endes keine Chance haben.
Auch wenn der Mörder am Ende in den „White Walls“ (also dem Irrenhaus in einer festen Gummizelle) landet, ist und bleibt seine letzte Warnung: Sowie ich frei bin, werde ich das alles noch einmal tun!
Um den Eindruck nicht nur musikalisch zu intensivieren, gehört zu der CD im Digipak ein als Comic gestaltetes achtseitiges Booklet, in dem alle Texte integriert sowie veranschaulicht wurden.
FAZIT: Auf dem achten Album der schwedischen Prog-Rocker SALVA wird es mörderisch. „Music From SALVAtore“ vertont das Leben und die Gefangenschaft eines Serienmörders mit allen Mitteln, die moderner Progressive Rock zu bieten hat, der aus Hard- und Symphonic-Rock, Metal, AOR und Filmmusik schöpft. Dazu ein Booklet mit allen Texten, gestaltet als Kurz-Comic. Ein bedrückendes Thema, das SALVA intensiv in ihrer Musik und den Texten ausleben, auch wenn sie dabei bewusst auf die dramatischen Schockmomente setzen.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Closer
- Opening Credits
- On A Rainy Night
- God In The Shadows
- Run For Your Life
- Watching You
- Nemesis
- White Walls
- Bass - Daniel Natt
- Gesang - Per Malmberg
- Gitarre - Per Malmberg, Stefan Gavik
- Keys - Johan Linquist, Per Malmberg
- Schlagzeug - Erik Zetterlund
- Sonstige - Per Malmberg, Erik Zetterlund (Percussion, Harmoniegesang), Stefan Gavik, Daniel Natt, Johan Linquist (Harmoniegesang)
- Sigh Of Boreas (2016) - 10/15 Punkten
- Music From Salvatore (2026) - 11/15 Punkten
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