Berührungsängste zur "Hochkultur", zur gehobenen Kunst fürs Feuilleton, gar zur "E-Musik" kennt RUFUS WAINWRIGHT schon lange nicht mehr. Davon zeugen die Arbeiten des kanadisch-amerikanischen Singer-Songwriters für Robert Wilsons "Shakespeare-Sonette" am Berliner Ensemble, die Opern "Prima Donna" und "Hadrian" sowie zuletzt das monumentale Orchester-Chor-Werk "Dream Requiem". Einiges davon fand, nun ja, eher gemischte Resonanz bei Musikkritikern und Fans. "Schuster bleib bei deinem Leisten", hieß es sogar von manchen beinharten WAINWRIGHT-Verehrern - die ziemlich froh waren, als ...
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